4. Januar 2017 – Unterrichtstag im Freien

Es schneit, es schneit: Alle kommen aus dem Haus oder aus der Schule. Um den Win­ter und den Schnee zu begegnen gibt es wohl keinen besseren Tag als Mittwoch, un­seren Unterrichtstag im Freien. Was wir dann draußen an den sehr küh­len Ta­gen ma­chen und ler­nen oder üben, hat immer etwas mit Bewegung und einem Thema zur Um­welt­er­schlie­ßung zu tun. Denn nichts er­wei­tert den Horizont mehr als das theo­re­ti­sche Wis­sen mit prak­ti­schen Ein­drücken und Erlebnissen zu verknüpfen. So lernen wir in der Grund­schule wie sich das Was­ser „ver­wan­deln“ kann (Was­ser, Eis, Was­ser­dampf) und kön­nen ei­nige Zustände des Wassers auch draußen in der Welt ent­de­cken. Na­tür­lich gibt es auch Ex­pe­ri­men­te, wie lange es dauert, bis das Wasser bei den jetzigen Temperaturen gefriert und im Klassenraum wieder auftaut.

Ebenfalls spielen Tiere im Winter und der Wald eine große Rolle. Dafür sind wir in den Weißenborner Wald gelaufen und haben anhand von Tierkarten die Spuren im Schnee verglichen und so herausgefunden, welche Tiere auch bei Schnee im Wald he­r­um­lau­fen.

Neben der Wissensvermittlung stehen auch kooperative Lernformen und Grup­pen­er­leb­nis­se im Vor­der­grund. Beim Wettstreit, welche Gruppe innerhalb von 15 Minuten den schöns­ten Schnee­mann und ohne Streitereien bauen kann, haben sich alle Kin­der sehr angestrengt. Es gab viele verschiedene Ideen, wie ein schöner Schnee­mann in so kurzer Zeit gebaut werden könnte. Als Ergebnisse gab es große und kleine Schnee­männer. Teil­weise wur­den Schnee­ku­geln ge­rollt oder ein­fach nur Schnee auf­ge­häuft. Je­der Schnee­mann wur­de mit Stö­cken, Stei­nen, und was sich fin­den ließ de­ko­riert. Selbst ein Pi­ra­ten­schnee­mann mit Schnee­hut wur­de ge­baut. Für so viel Ta­ten­drang erhielt natürlich auch jede Gruppe in der Schule eine kleine Belohnung.

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